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7. April, Meran



Freitag, der 7. April 2017, 18.00 Uhr

Palais Mamming

Pfarrplatz 6

Meran

 

Autorentreffen & Vorstellung der Erzählungen
 

Das Haus meiner Mutter von Anne Marie Pircher

Die 17-jährige Ich-Erzählerin lebt im Jahr 1981 vorerst allein in einem alten, großen Haus gegenüber dem Soggiorno Montano des italienischen Heers in Meran. Eine Großtante, die vor den politischen Unruhen in Rhodesien flüchten muss, findet vorübergehend Unterschlupf bei ihr. Auch Eva, eine Schulfreundin, die aus dem Heim geflogen war, zieht in der Villa ein. Mit Pierpaolo, dem italienischen Jungen, entwickelt sich eine zarte, aber unsichere Liebe. 
Der Text erzählt in einprägsamen Bildern die Zeit der Verunsicherung eines Mädchens, das nur noch wenig Lust auf Schule hat und ziellos in der Stadt herumstreunt. Erst die Annäherung an die Literatur und an die alte fremde Frau mit ihrem Schachspiel (vor dem Hintergrund der Schachweltmeisterschaft in Meran) weisen in eine neue Richtung, in ein vages Exil anhand des Schreibens.

Il confine è il luogo dove (se passi) accade qualcosa di Paolo Bill Valente

Nell’anno del signore 720, ai tempi di Carlo Martello maggiordomo dei franchi, il vescovo Corbiniano, di ritorno dal suo secondo viaggio a Roma, dove invano ha pregato papa Gregorio di liberarlo dal compito vescovile, venne fermato al Castrum Maiense dalle guardie bavare. Ai piedi della rocca, nelle acque mosse dalla gola di Maia, scorreva allora invisibile la frontiera che univa e separava mondi, storie, continenti. E Corbiniano comprese bene che la frontiera narrata da quel fiume andava passata. E ci volle essere sepolto. Nella cappella di San Zeno, accanto a San Valentino. Ma fu Arbeone, nativo di Maia (non è sufficiente essere nati sulla frontiera per essere uomini della frontiera), a profanare quella tomba e a portare la salma del santo lontana dal suo luogo di vocazione.
Paolo Bill Valente, raccontandoci la storia del vescovo Corbiniano, ci racconta milioni di anni di frontiera meranese, frontiera persino tra l’Africa e l’Europa. La si può riconoscere analizzando la composizione geologica delle pareti sottostanti il Castello di San Zeno.


 



Stille Post | Ad alta voce 700xM will über Geschichten, die in Meran möglich und wahr sind, einen Zugang zur Stadt erschließen, der Stadt und Menschen zusammenführt und einen neuen, empathischen – eben literarischen – Blick ermöglicht.

Sechs renommierte Südtiroler AutorInnen begleiten mit ihren eigens für diesen Anlass geschriebenen Erzählungen, drei deutschen und drei italienischen, die Leser durch die Stadt Meran, vorbei an bekannten und unbekannten Plätzen, durch die neue, alte und uralte Geschichte des Ortes, hinein in das Leben von Menschen, dessen Lebensmittelpunkt – wenigstens eine Zeit lang – die Passerstadt war, dessen Geschichten sich aber weit über diese Stadt hinausbewegen.

 

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