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Franz Tumler

(* 16. Jänner 1912 in Gries bei Bozen; † 20. Oktober 1998 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller mit starkem Südtirolbezug. In Laas gebotren, zog er noch als Kind nach Linz.
Infolge seiner völkischen Einstellung gehörte Tumler bereits in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre zu den von den Nationalsozialisten besonders geförderten Autoren.
Nach dem Krieg fand er in Berlin Anschluss an die junge deutsche Literatur der 1950er Jahre, so nahm er an mehreren Tagungen der Gruppe 47 teil und befreundete sich mit Gottfried Benn. Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen leugnete er nie seine frühere aktive Verstrickung mit der NS-Diktatur – und die damit verbundene Schuld.
Einige der wichtigsten Werke:
Das Tal von Lausa und Duron, München 1935; Ein Schloß in Österreich, München 1953; Nachprüfung eines Abschieds, Zürich 1961; Volterra, Frankfurt am Main 1962; Aufschreibung aus Trient, Frankfurt am Main 1965; Welche Sprache ich lernte, Berlin 1970; Das Land Südtirol, München 1971; Pia Faller, München, Zürich 1973; Landschaften und Erzählungen, München 1974; Album Rom, Innsbruck 1983
 
Franz Tumler
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Italienische Impressionen