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DAS BUCH

Ulrike Kindl, Hannes Obermair (Hrsg.)

Die Zeit dazwischen | Il tempo sospeso

Südtirol 1918–1922. Vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum faschistischen Regime | L’Alto Adige tra la fine della Grande Guerra e l’ascesa del fascismo (1918-1922)

Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg: Eingeklemmt zwischen planmäßig betriebener Italianisierung und Rückzug auf betontes Tirolertum. Gab es wirklich keine Alternativen?


 

Es hätte anders kommen können. Im Zeitfenster zwischen November 1918 (Kriegsende) und Oktober 1922 (Machtergreifung des Faschismus) hielten die Zeitläufte in Südtirol gewissermaßen den Atem an: Österreich-Ungarn war zerfallen, Italien war entschlossen, sich seine „Kriegsbeute“ zu sichern. Der Übergang Südtirols an das Königreich war längst ausgehandelt, doch der Preis des Friedens hätte nicht so hoch ausfallen müssen. Ein kritischer Blick zurück könnte hilfreich sein, der im Großen und Ganzen segensreichen Autonomie-Lösung einen weiteren Impuls zu geben, um das Land mit seiner schwierigen Geschichte auszusöhnen.

Inhalt / Indice

Prefazione Il tempo sospeso
Vorwort Ulrike Kindl, Das Ende einer Welt und der Beginn keiner neuen?
Eine Einführung Hannes Obermair, Rund um 1920 – bloße Transition oder besonderes historisches Momentum?

Alice Baccin, Un difficile passaggio. Dall’Impero asburgico al Regno d’Italia, 1919-1921
Oswald Überegger, Zwischen den Nationalismen. Tirol vom italienischen Intervento zur Annexion Südtirols (1915–1920)
Werner Pescosta, La “questione ladina”. Strumento di espansione e di giustificazione delle ambizioni nazionalistiche italiane e tedesche
Günther Pallaver, Zwischen Desorientierung und Neuorientierung. Südtirols Parteien in der italienisch-liberalen Phase
Adina Guarnieri, Das Meraner Andreas-Hofer-Standbild und das Siegesdenkmal in Bozen  Spuntini mentali per una rivalutazione monumentale
Maurizio Ferrandi, Traduzione e tradimento. Tolomei e Credaro, storia di un libro
Matthias Schönweger, Die Presse halt / halt die Presse / nur gut, dass jeder weiß. Die Rolle der Presse zwischen Meinungsvielfalt und Gleichschaltung 1919–1922
Adina Guarnieri, Die „schöne Welt“ zwischen Doppeladler und aquila romana. Alto Adige / Südtirol nel decennio 1915-1925
Patrick Rina, Stimmen: acht Interviews / Voci: otto interviste
Martha Stocker (dt)
Carlo Romeo (it)
Anton Pelinka (dt)
Gian Enrico Rusconi (it)
Hans Woller (dt)
Gustavo Corni (it)
Carlo Moos (dt)
Federico Scarano (it)

Anhang / Appendice
1. Autonomie-Entwurf des Deutschen Verbandes (1919)
2. Progetto d’autonomia presentato al governo italiano dalla Lega Tedesca
3. Autonomieentwurf der Südtiroler Sozialdemokraten
Autorinnen und Autoren / Autrici e autori



Die Drucklegung dieses Buches wurde gefördert durch

  • Deutsch/Italiano
  • 2020
  • pp 460
  • EUR 18,00