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DAS BUCH

Lorenzo Toresini (Hrsg.)

Die ungesellige Geselligkeit | L’insocievole socialità

Krise der Solidarität und Wege der Subjektivität | Crisi della solidarietà ed itinerari della soggettività

Sechs Autoren befassen sich – ausgehend von Überlegungen des Philosophen Immanuel Kant – mit dem derzeitigen Stand der Psychiatrie.
Sechs Autoren denken – ausgehend von Überlegungen des Philosophen Immanuel Kant – über den derzeitigen Stand der Psychiatrie nach.Der Begriff der „ungeselligen Geselligkeit“ entstammt einer Schrift des deutschen Philosophen aus dem Jahr 1784. In seiner „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“, stellt Kant die These auf, dass die Menschheit Pferche und „Herren“ braucht. Damit nimmt er die zukünftigen Lager, Irrenanstalten und Gefängnisse, die Internierungskulturen vorweg.Agostino Pirella setzt sich mit Kant und seinem Umfeld auseinander.Lorenzo Toresini beschäftigt sich – ausgehend von der Geburt der institutionellen Psychiatrie – mit den Internierungskulturen als Missverständnis zwischen Befreiung und neuer Gefangenschaft bis hin zur „Fixierung“ und den verschlossenen Türen der heutigen psychiatrischen Dienste.Pieraldo Rovatti setzt sich mit dem „Herrn“ auseinander, fragt sich, ob es diesen heute noch braucht, und kommt zum Schluss, dass es ihn tatsächlich noch braucht, wenn auch Kontrolle heute nicht mehr mit Mauern, verriegelten Türen und Lederriemen gleichzusetzten ist.Pierangelo di Vittorio hinterfragt die „kleinen Freiheiten“.Mario Colucci beschäftigt sich mit der therapeutischen Vormundschaft in der Psychiatrie.Hans Pfefferer Wolf frägt sich, wie sozial die soziale Psychiatrie wirklich ist.Niels Pörksen beschäftigt sich mit den Veränderungen in Deutschland und den tatsächlichen Möglichkeiten, die die schwächsten Glieder der Gesellschaft wirklich haben
  • Deutsch/Italiano
  • 2005
  • pp 153
  • EUR 15,00