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DAS BUCH

Kenka Lekovich

Der Zug hält nicht in Ugovizza

12 Grenzgeschichten und eine

Der erzählerische Vorwand dieser Grenzgeschichten von Kenka Lekovich sind verschiedene Zugreisen mit dem Eurocity längs der Strecke zwischen Udine und Bruck an der Mur eines Alterego der Schriftstellerin, welches in den Abteilen diese Zuges einer ganze Reihe von Passagieren/Darstellern begegnet, die unglaubliche Geschichten zu erzählen haben, die sich überschneiden und ergänzen.


 

[…] Mehr als zwei Monate lang war ich sozusagen der Willkür des Eurocity Rom-Wien ausgesetzt und jedes Mal erreichte ich meinen Bestimmungsort mit dem Zweifel in meinem Kopf, ob diese Reise wirklich stattgefunden hat oder ob ich sie mir nur vorgestellt habe. Zum Glück habe ich die Fahrscheine noch, da ich sie als Lesezeichen benutzte; sie bestätigen, dass die Reise wirklich stattgefunden hat, dass ich an jenem Tag und zu jener Stunde definitiv in diesem Zug gesessen bin. Ich. Aber Bettina? Òblak? Hannes? Ina? Marilena? Waren sie wirklich in jenem Zug? Habe ich Marilena wirklich in Pontebba aussteigen sehen und entschwinden, so plötzlich wie Wasserdampf?Einen Fahrschein von Marilena oder Bettina besitze ich nicht, auch keinen von Hannes, Ina oder Òblak. Warum sollte ich auch? Jeder hat natürlich seinen Fahrschein mit sich genommen, als er aus dem Zug stieg. Und so habe ich keinen Beweis dafür, dass Òblak, Bettina, Marilena, Hannes und Ina wirklich existieren […].


Übersetzung aus dem Italienischen von Sepp Mall.

 

  • deutsch
  • 2010
  • pp 92
  • EUR 12,80
rassegna stampa
04/12/2012 - Süddeutsche Zeitung
Die Rettung der Zungen
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